1822direkt ETF Erfahrungen 10/2018

  • Kostenloses Depot- & Verrechnungskonto
  • Über 3000 Finanzprodukte
  • Kostengünstige Sparpläne

Die 1822direkt wurde bereits im Jahre 1996 gegründet und ist eine vollständige Tochter der Frankfurter Sparkasse. Das im hessischen Frankfurt am Main ansässige Bankinstitut beschäftigt bisweilen circa 200 Mitarbeiter und bietet seinen Kunden ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen wie z.B. Girokonten, Tagesgeldkonten sowie ein eigenes 1822direkt-Depotangebot, über welches Privat- und Geschäftskunden am aktiven Wertpapierhandel teilnehmen können.

Zwar ist die Bank eine 100-prozentige Sparkassen-Tochtergesellschaft, jedoch agiert diese völlig eigenständig und bietet im Rahmen ihrer Leistung vor allem Direktbanking-Services. Geschäftsbank-Leistungen können Kunden der 1822direkt-Bank im Raum Frankfurt am Main in allen Geschäftsstellen der Frankfurter Sparkasse wahrnehmen – darunter z.B. das reguläre Schaltergeschäft wie Barein- oder Auszahlungen usw. Im nun folgenden Artikel soll speziell das 1822direkt-Depotangebot und dessen Handelsmöglichkeiten einmal detailliert beschrieben werden.

Handelsangebot und Konditionen

Nutzer des 1822direkt-Depots können den außerbörslichen Direkthandel werktags zwischen 8 und 23 Uhr wahrnehmen. Die Unterhaltung des Wertpapierdepots an sich ist für Anleger kostenlos, sobald mindestens eine Wertpapiertransaktion pro Quartal stattfindet. Für die Unterhaltung des Depots wird dem Nutzer automatisch ein kostenloses und verzinstes Verrechnungskosten – das 1822direkt-Zinscash – angelegt. Die Ordergebühren belaufen sich beim außerbörslichen Direkthandel auf 4,95 Euro pro Transaktion, zuzüglich 0,25 Prozent des entsprechenden Kurswerts. Jedoch werden in diesem Zusammenhang Mindestordergebühren in Höhe von 9,90 Euro gefordert – der maximale Ordergebührenbetrag ist auf 59,90 Euro gedeckelt. Für die Streichung von Orders verlangt die 1822direkt-Bank 2,50 Euro pro Order. Für das Erstellen von Sparplänen, wird keinerlei Mindestanlagesumme gefordert – jedoch müssen bei einem Sparplan mindestens 50 Euro pro Monat angelegt werden. Zur Verfügung stehen dem versierten Anleger hier nebst einer Auswahl von etwa 1.800 sparplanfähigen ETFs zudem auch diverse Einzelaktien, Rohstoffe sowie Zertifikate, die über den 1822direkt-Broker gehandelt werden können und ebenfalls in einen Sparplan eingebunden werden können. Neben der Möglichkeit eines Wertpapiersparplans kann aber auch das entsprechende Verrechnungskonto an sich mit einem individuellen Sparplan verknüpft werden.

Kosten des 1822direkt Sparplans

Der 1822direkt-Broker bietet verschiedene Sparpläne für Privatanleger und gewerbliche Anleger, die zum gezielten Vermögensaufbau genutzt werden können. In Form regelmäßiger Sparraten, die in den betreffenden Sparplan eingezahlt werden, können Anleger so zum einen ein Vermögen aufbauen oder einen Cashflow an Erträgen aus den Investitionen generieren. Monatliche Sparpläne gibt es beim 1822direkt-Broker bereits ab 50 Euro im Monat. Eingezahlt werden können diese entweder in offene Fonds in Form von Fondssparplänen sowie in reguläre ETF-Sparpläne und sogar in Zertifikatsparpläne.

Der 1822direkt-Broker bietet im Rahmen von Sparplänen bis zu 100 Prozent Ausgabeaufschlagsrabatt. Pro Sparrate verlangt der 1822direkt-Broker dabei eine Gebühr in Höhe von 2,95 Euro – unabhängig von der Höhe der jeweiligen Sparrate. Gänzlich kostenlos ist hingegen der Tagesgeldsparplan, bei dem vom 1822direkt-Girokonto regelmäßig individuelle Beträge auf das 1822direkt-Zinscash eingezahlt werden können. Anderweitige Kosten entstehen im Rahmen von Wertpapier-, ETF-, Fonds- oder Zertifikatssparplänen beim 1822direkt-Broker in der Form nicht. Auch eventuelle Erträge aus den Sparplänen – wie z.B. Dividenden oder Fondsausschüttungen – landen gebührenfrei auf dem angehangenen Verrechnungskonto des Anlegers.

Dabei verrechnet der Broker anfallenden Erträge jedoch automatisch mit der individuellen Kapitalertragssteuer – sollte ein Freistellungsauftrag erteilt worden sein, erhält der Anleger den steuerfreien Anteil vom Broker direkt auf sein 1822direkt-Zinscash rückerstattet.

Depoteröffnung

Für die Depoteröffnung beim 1822direkt-Broker muss der potentielle Anleger einzig und allein die dazugehörigen Depoteröffnungsunterlagen auf der Webseite des 1822direkt-Brokers herunterladen und muss diese ausfüllen. Die Unterlagen verlangen die Angabe von persönlichen Daten über z.B. die eigene Wohnadresse, E-Mail-Adresse sowie auch Telefonnummer und Angaben zum Anlageverhalten, bzw. zu den individuellen Anlageerfahrungen.

Insofern der potentielle Neukunde die entsprechenden Unterlagen richtig ausgefüllt hat, können diese entweder via Post- oder Video-Ident-Verfahren verifiziert werden und an den Broker gesendet werden, der diese nun ebenfalls gegenprüft. Nach wenigen Tagen wird dann das neue Depot für den Depotinhaber eröffnet und dieser erhält die Eröffnungsunterlagen über sein 1822direkt-Depot, bzw. sein Verrechnungskonto 1822direkt-Zinscash zugesendet und erhält nun Zugang zu den Märkten.

Über eine Einzahl auf das besagte 1822direkt-Zinscash-Tagesgeldkonto kann der potentielle Anleger dann Einzelkäufe oder Sparplanausführungen über den eigenen 1822direkt-Depot-Account realisieren. Wer bereits Giro- oder Tagesgeldkunde der 1822direkt-Bank ist, der kann die Depoteröffnung auch bequem auf seinem Online-Banking-Account durchführen – hier fällt dann die Zusendung und Verifizierung der persönlichen Daten sowie des Depoteröffnungsantrags entsprechend weg. Je nachdem, welche Risikoklasse der potentielle Anleger nun wählt, können entweder risikoarme oder auch risikoreiche Assetklassen beim Handel gewählt werden. Über einen zuverlässigen Kundensupport können eventuelle Fragen zudem auch jederzeit aus erster Hand über den 1822direkt-Broker in Erfahrung gebracht werden.

Vorteile

  • Depot und Verrechnungskonto sind komplett kostenlos und bieten sogar Guthabenzinsen
  • der außerbörsliche Direkthandel ist zwischen 8 und 23 Uhr möglich
  • über 3.000 handelbare Finanzprodukte im Angebot
  • Einlagensicherung auf unbegrenzte Höhe
  • kostengünstige Sparpläne bereits ab 50 Euro im Monat bei 2,90 Euro Gebühr pro Sparrate

Nachteile

  • kein Daytrading über den 1822direkt-Broker möglich
  • keine Flatrates in puncto Ordergebühren im Angebot

Fazit des 1822direkt Tests

Die Frankfurter 1822direkt-Bank bietet Anlegern und Sparern mit Ihrem Depot-/Tagesgeld- und Girokonto-Angebot ein interessantes Dreiergespann, welches obendrein noch mit attraktiven Guthabenzinsen belohnt wird. Das relativ übersichtliche Handling und die praktische Funktionsweise in Bezug auf die Möglichkeit von Sparplänen sowie die übersichtliche Gebührenstruktur machen den 1822direkt-Broker mittlerweile auch für viele Kleinsparer zu einer durchaus lukrativen Anlaufstelle für den Börsenhandel.

Zu loben sind zudem die umfangreiche Auswahl an verschiedenen Wertpapieren, Fonds, ETFs und Zertifikaten sowie auch der ausgezeichnete Kundensupport des Anbieters, auf den sich potentielle Anleger in jedem Fall verlassen können. Von unserer Seite her ist das 1822direkt-Depot daher in jedem Fall zu empfehlen.

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