Onvista Bank Depot Erfahrungen 11/2018

  • Verschiedene Depot-Modelle
  • Keine Mindesteinlage
  • Großer Sicherungsfonds für Kundeneinlagen

Die OnVista existiert bereits seit dem Jahre 1997 und bietet seinen Kunden ein breites Spektrum an verschiedenen Finanzdienstleistungen wie z.B. Wertpapierhandel, Sparplanausführungen sowie CFD-Trading und Tagesgeldkonten. Der zur französischen Boursorama S.A. gehörende Broker, der auch über ein eigenes Finanzportal verfügt, bietet seinen Anlegern ein Wertpapierdepot ohne Mindesteinlage und ohne Unterhaltungskosten.

Die im hessischen Frankfurt am Main beheimatete Bank ist zugleich auch eine Marke der Comdirect-Bank und konzentriert sich nahezu vollständig auf das Depot als ihr Kernprodukt. Die OnVista bietet hier verschiedene Preismodelle und auch lukrative Bonusaktionen im Bereich der Sparplanausführungen, um neue Kunden zu generieren. Wir haben uns das OnVista-Depot einmal näher angesehen und haben dieses einmal einem unabhängigen Test unterworfen.

Regulierung

Aufgrund ihres Hauptsitzes innerhalb Deutschlands unterliegt die OnVista-Bank auch der Regulierung durch die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – oder kurz: BaFin. Für den Anleger bedeutet dies nicht nur, dass der Sicherheitsaspekt für Kundeneinlagen entsprechend hoch ist, sondern auch, dass die gesetzlichen Vorgaben, dass Kundengelder stets getrennt von Firmenvermögen bilanziert werden müssen, auch tatsächlich eingehalten werden.

Damit sind nicht nur die regulären 100.000 Euro, die der europäischen Einlagensicherung entsprechen, vor potentieller Broker-Insolvenz abgesichert, sondern insgesamt rund 4,1 Milliarden Euro je Anleger. Hierbei handelt es sich um einen freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. Nebst des OnVista-Depots sind so aber auch potentielle Spar- und Girokonto- sowie auch Tagesgeldkonto-Guthaben bei der Anleger der OnVista-Bank gleichermaßen damit abgesichert. Damit bietet die Bank gemäß unserer OnVista Bank Erfahrungen ein unschlagbar umfangreiches Sicherheitsangebot und ist von unserer Seite her damit ganz klar zu empfehlen.

Handelsangebot und Konditionen

Neben der besonders umfangreichen Auswahl an Aktien, Anleihen, CFDs und Optionsscheinen kann im OnVista-Depot vor allem auch eine große Auswahl, bestehend aus rund 250 verschiedenen Sparplänen gehandelt werden. Hierunter sind genau 166 ETF-Sparpläne, insgesamt 80 offene Investmentfonds-Sparpläne sowie 4 ETC- und 6 Zertifikatssparpläne. Von der Gebührenseite aus betrachtet bietet die Bank dem Anleger zwei verschiedene Depotmodelle: das FreeBuy-Depot sowie das Festpreis-Depot.

Beim FreeBuy-Depot können Anleger bis zu 30 FreeBuys – also Orders ohne Ordergebühren – pro Monat erhalten. Zusätzlich können Orders bereits ab 5,99 Euro ausgeführt werden, zuzüglich 0,23 Prozent vom Ordervolumen an Provisionsgebühr. Um den Kostenfaktor hier zu begrenzen, hat sich der Anbieter dazu entschieden, die Ordergebühren auf maximal 39,90 Euro zu deckeln. Diverse Sparpläne sind im FreeBuy-Modell überdies kostenlos ausführbar. Beim Festpreis-Depot hingegen bekommt der potentielle Anleger vor allem ein Depot mit fest kalkulierbaren Orderkosten – denn hier kostet jede Transaktion genau 5 Euro.

Das betrifft im Übrigen auch speziell Limit-Orders – dieses Kontomodell eignet sich daher eher für Vielkäufer. Zuzüglich zum Depot erhält man – unabhängig vom jeweiligen Kontomodell – auch immer ein kostenloses Verrechnungskonto in Form eines Tagesgeldkontos, von welchem aus der Börsenhandel stattfindet. Ebenfalls kostenlos in seiner Unterhaltung ist aber auch das Depot an sich. Auch bei längerer Inaktivität fallen für den Depotinhaber keinerlei Kosten oder Gebühren an. Auch Dividenden- oder ETF-Ausschüttungen sowie Fondsausschüttungen unterliegen keinerlei Gebührenabschag.

Depoteröffnung

Um sich als potentieller Neukunde bei der deutschen OnVista-Bank ein Depot zu eröffnen, müssen hierfür die jeweiligen Depoteröffnungsunterlagen auf der Webseite der OnVista-Bank heruntergeladen werden. Innerhalb dieser wird der potentielle Neukunde über diverse, persönliche Daten wie z.B. die eigene Wohnanschrift, die eigene E-Mail-Adresse sowie über die eigene Telefonnummer abgefragt, die dieser in Kombination mit weitere Daten in die Eröffnungsunterlagen eintragen muss. Hinzu kommt, dass der Anbieter auch Auskunft über die individuellen Handelserfahrungen des Anlegers haben möchte, um dessen Risikoprofil genau festlegen zu können.

Sind die entsprechenden Daten in die Eröffnungsbögen eingetragen, muss sich der potentielle Neukunde anschließend in Verbindung mit seinem Personalausweis oder Reisepass zu einer Filiale der Deutschen Post begeben, wo die Daten gemäß der Sicherheitsrichtlinien verifiziert werden – alternativ kann auch der Weg über eine Video-Ident-Verifizierung, direkt über den Anbieter, erfolgen.

Nach dem Verifizierungsvorgang werden die Daten vom Anbieter auf Richtigkeit und Plausibilität überprüft und schon binnen weniger Tage erhält dieser die etwaigen Zugangsdaten zu seinem neuen Depot zugesendet. Um nun direkt am Handel teilnehmen zu können, muss ein individueller Geldbetrag per Girokonto oder Kreditkarteneinzahlung auf das betreffende Verrechnungskonto eingezahlt werden, um Wertpapierkäufe oder Sparplanausführungen realisieren zu können. In Verbindung der Thematik „Erträge aus Kapitalanlagen“ empfiehlt sich zudem das vorherige Ausfüllen eines Freistellungsauftrags, durch welchen zu viel bezahlte Kapitalsteuerbeträge sofort wieder auf das Depot des jeweiligen Inhabers zurückerstattet werden.

Vorteile

  • zwei verschiedene Depot-Modelle stehen zur Auswahl
  • Depot- und auch Tagesgeldkonto-Führung sind beide kostenlos
  • zum Eröffnen des Depots wird keinerlei Mindestanlage gefordert
  • große Auswahl im Bereich des Handelsangebots, vor allem im Bereich von Sparplänen
  • großer Sicherungsfonds für Kundeneinlagen des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.
  • zuverlässiger, deutschsprachiger Kundensupport

Nachteile

  • kein Forex-Trading möglich
  • stellenweise recht hohe Verkaufsgebühren beim Verkauf von Wertpapieren

Fazit des OnVista Test

Gemäß unserer OnVista Bank Erfahrungen handelt es sich hierbei um einen durchaus seriösen Broker, der seinen Anlegern nicht nur ein riesiges Angebot an handelbaren Finanzprodukten bietet, sondern auch über einen sehr großen Sicherheitsstandard verfügt. Die verwendete Handelssoftware sowie die Plattform an sich sind übersichtlich und einfach handhabbar und sind auch für Laien im Börsengeschäft, einfach und schnell zu verstehen.

Dies in Verbindung mit dem attraktiven Gebührenstrukturen beim Handel machen den Broker zu einer durchaus interessanten Anlaufstelle für Neulinge im Trading sowie auch für alteingesessene Anleger. Gemäß unserer OnVista Bank Erfahrungen ist der Broker und sein Depot-Angebot damit deutlich zu empfehlen. Wer zögert, der kann zudem vorher das kostenlose Demokonto der OnVista nutzen, um erste Erfahrungen im Bereich des Börsenhandels damit sammeln zu können.

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  • Angebot
    97%
  • Gebühren
    96%
  • Kundensupport
    97%

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