Fondssparplan – die besten Angebote 10/2018

Die Kurzform ETF bedeutet Exchange Traded Funds und stellt eine Möglichkeit der Geldanlage dar. Dabei wird ein Aktienindex nachgebildet. Das Geld hält die Investmentgesellschaft getrennt von ihrem Sondervermögen. Im Gegensatz zu einem aktiven Aktienfonds, gibt es keinen Manager, der das Sondervermögen verwaltet und permanent Entscheidungen über die Zusammensetzung trifft. Stattdessen spricht man hier von einem passiven Fonds, da es zu einer reinen Abbildung des zugrunde liegenden Indizes kommt. Solche Aktienlisten stellen beispielsweise der Deutsche Aktienindex oder der MSCI-World Index dar. Je nach Vorzügen kann man damit sein Geld über verschiedene Branchen und Länder hinweg anlegen. Um Ihnen einen genaueren Überblick über die derzeitigen Anbieter zu gewähren, haben wir hier für Sie die besten Anbieter und deren Konditionen verglichen:

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Die Entwicklung der Rendite ist stark mit der Performance des Aktienindizes verbunden. Längerfristig nicht benötigtes Geld eignet sich vorrangig. Ähnlich wie bei einer reinen Aktieninvestition werden Kursschwankungen erwartet und kurzfristige Verluste sind nicht auszuschließen. Der aktuelle Kurs entsteht aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage und ändert sich daher an einem Tag mehrmals. Dies unterscheidet ihn von den bekannten Investmentfonds, bei dem die Gesellschaft den Wert eines Anteilsscheins einmal täglich festlegt.

Der Investor wählt zwischen zwei Arten. Auf der einen Seite gibt es die physischen Fondssparplan, die eins zu eins die gleichen Aktien des echten Indizes enthalten und auf der anderen Seite findet man synthetische Fondssparplan vor. Diese lassen sich von einer Bank mit Hilfe eines Swap-Geschäfts die Wertentwicklung zusichern.
Darüber hinaus legt sich der Anleger auf die Art fest, indem er sich entweder für die ausschüttende oder thesaurierende spVariante entscheidet. Bei ersterer schreibt die depotführende Bank Dividenden direkt auf das Bankkonto gut, so dass diese dem Empfänger frei zur Verfügung stehen. Bei der zweiten Version werden die Erträge direkt im Fonds wieder angelegt. Damit profitiert der Depotinhaber ähnlich wie bei einem Sparbuch von dem Zinseszinseffekt.

Welche Arten von Indizes gibt es?

Neben den bereits genannten großes Indizes, existieren eine Vielzahl weiterer. So besteht die Möglichkeit in deutsche Nebenwerte z.B. über den SDAX zu investieren. Dies führt zu höheren Renditechancen unter der Bedingung der größeren Risikobereitschaft.

Darüber hinaus kategorisieren Branchenkenner mittlerweile in marktbreite Indizes wie beispielsweise den STOXX Europe 50, in Branchenindizes für branchenbezogene Sub-Indizes, Regionenindizes in Bezug auf Wirtschaftsregionen und in Strategieindizes. Letzterer werden gebildet, in dem Unternehmen mit starken Dividendenrenditen, zugrunde liegenden Fundamentaldaten oder ökologischen Gesichtspunkten eingebunden sind.

Der größte Anbieter ist iShares von Black Rock, welcher fast die Hälfte der Marktanteile hält. Danach folgen db X-trackers der Deutschen Bank und Lyxor von der Société Générale.

Warum sollte man einen Fondssparplan haben?

Klassisch wie bei einem Fondssparplan in einen aktiven Aktienfonds kauft man monatlich für einen gewissen Betrag Anteile des ETFs. Aufgrund der Kursschwankungen erhält man daher für sein Geld mal mehr, mal weniger Anteile. Daraufhin kommt es zu dem so genannten Durchschnittskosteneffekt. Steigt dann der Kurs, wirkt sich dies auf das erwirtschaftete Kapital überproportional groß aus. Bei zahlreichen Banken ist der Einstieg in einen monatlichen Sparplan bereit ab 25,- EUR möglich.

Großer Vorteil gegenüber einem herkömmlichen Fondssparplan sind die Anfangs- und laufenden Kosten. Während bei Aktienfonds bis zu fünf Prozent Ausgabeaufschlag anfallen können und sich die laufenden jährlichen Kosten häufig bei ein bis zwei Prozent wiederfinden, zahlt man bei einem ETF Sparplan wesentlich weniger. Die Anschaffungskosten beziffern sich um die 0,25 Prozent und die laufenden Kosten pendeln sich bei 0,2 bis 0,5 Prozent pro Jahr ein. Der passive Fonds wird direkt an der Börse gehandelt, so dass die Eröffnung eines Wertpapierdepots unumgänglich ist.

Hierfür verlangen die Banken unterschiedliche Gebühren. Für den Kauf und den Verkauf fallen Ordergebühren gemäß der Angabe im Preis- und Leistungsverzeichnis des jeweiligen Kreditinstituts an. Online-Banken offerieren in der Regel günstiger, da sie oft ein kostenloses Depot auf Ihren Internetseiten suggerieren und auch bei den Kosten für die Orders den Geschäftsbanken voraus sind.

Warum ist ein Fondssparplan Vergleich sinnvoll?

Aufgrund der oben genannten Kostenfaktoren raten Experten dazu, unter den verschiedenen Anbietern zu vergleichen, was Depot- und Ordergebühren betrifft, damit man seinen eigenen ETF Sparplan Testsieger findet. Angebracht scheint auch die Auswahl des nachzubildenden Indizes zu sein, um sein Geld in bevorzugte Länder und Branchen anzulegen. So profitiert der Anleger bei einem Fondssparplan auf den Deutschen Aktienindex von den 30 besten deutschen Unternehmen. Bevorzugt der Investor weltweite Branchen, so ist dieser besser bei einer Abbildung auf den MSCI-World Index aufgehoben.

Sicherheit und Risiken von einem Fondssparplan

Da das Geld in das Sondervermögen investiert wird, lässt sich die Sicherheitsstufe mit einem aktiv verwalteten Investmentfonds vergleichen. Würde der Fall des Konkurses der Investmentgesellschaft eintreten, blieben die Anleger verschont.

Das Hauptrisiko besteht wie bei einer reinen Aktienanlage in den Kursschwankungen. Darüber hinaus existieren weitere Risiken, die sich aus der Zusammensetzung des Fonds ergeben können. Entwickeln sich bestimmte Ländern, Branchen oder Nebenwerte wie Schwellenländer eher negativ, so setzt sich der Depotinhaber auch bei einem ETF diesem Risiko aus.

Fazit

In Zeiten einer Niedrigzinsphase empfiehlt es sich, nicht benötigtes Geld in Sachwerte anzulegen. Darüber hinaus sollte für Notfälle oder in einem gewissen Zeitfenster für Anschaffungen benötigtes Geld auf jeden Fall im schwankungsarmen Bereich auf Tagesgeld- oder Sparkonten deponiert werden. So stellt man sicher, dass genau diese Summe im Bedarfsfall zur Verfügung steht. Alle weiteren Posten bzw. darüber hinaus im Monat übrig gehaltene Beträge investieren sich gut im Bereich Aktien, Fonds oder ETFs. So nimmt der Anleger starke Renditechancen mit.

Besonders über einen längeren Zeitraum von 15 Jahren oder mehr gab es aufgrund vergangener Wertentwicklungen in der Regel keine Negativrenditen. Kleinere Kursverluste gleichen sich auf diese Art und Weise wieder aus.
Wegen seiner geringeren Kostenstruktur und der passiven Funktionsweise, sollte sich ein Fondssparplan zumindest als Beimischung in jedem gut strukturierten Depot wiederfinden. Dabei ist es unerheblich, ob ein monatlicher Fondssparplan oder eine Einmalanlage erfolgt.

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