CFD Broker: Erfahrungen & Vergleich 2017

Es gibt viele verschiedene Finanzprodukte, mit denen man handeln kann. Oft sind diese aber gerade für den Laien wenig verständlich. Viele geben schnell auf, um sich nicht mit zu viel Fachchinesisch auseinandersetzen zu müssen. Das ist sehr schade, weil gerade von Laien wenig beachtete Produkte große Chance bergen. In diesem Artikel erfahren sie, was CFDs sind, welche Möglichkeiten und Risiken sie bieten und anhand welcher Kriterien sie einen guten CFD Broker finden.

CFD Broker im Vergleich | Stand: März 2017

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Die Abkürzung CFD steht für contract for difference (zu Deutsch Differenzkontrakt). Diese Kontrakte wurden in den 1980er Jahren entwickelt und kamen im Handel zwischen Banken zum Einsatz. Damals hatten sie noch den Zweck die Geschäfte der Banken untereinander abzusichern. Außerdem waren sie ein einfacher Weg die Stempelsteuer in England zu umgehen. Daher wurden die Differenzkontrakte auch bei privaten Anlegern zunehmend beliebter.

Was sind CFDs und wie werden sie gehandelt?

chartDifferenzkontrakte gehören zu den Derivaten. Das heißt, dass sich ihr Kurswert von dem Basiswert ableitet. Basiswerte können Aktien, Rohstoffe, Fonds, Devisen oder Anleihen sein. Anleger erwerben bei einen Kontrakt auf zum Beispiel eine Aktie aber kein Unternehmensanteil. Mit einem solchen Kontrakt wird kein Vermögensgegenstand erworben, sondern nur eine Forderung an den Vertragspartner. Der Vertragspartner ist in diesem Fall der CFD Broker.

Eine kuriose Ausnahme dieser Regel bietet der Bereich der Dividende. Hier sind CFD-Trader und Aktionär beinahe gleichgestellt. Zumindest wenn ein Kontrakt auf steigende Kurse gekauft wurde, werden die Dividenden auch dem Trader zu 85% ausgezahlt. Bei einem Kontrakt auf fallende Kurse müssen die Dividenden leider vom Trader bezahlt werden. Es lohnt sich also, ein Auge auf die ex Dividende-Tage zu haben, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Die Funktionsweise des CFD-Handel ist nicht allzu schwer. Anleger können sich beim CFD-Handel an der Kursbewegung der Basiswerte beteiligen. Der Wert des Differenzkontraktes wird dabei an der Kursdifferenz des Basiswertes zwischen Einstieg und Ausstieg festgemacht. Es wird also auf den sogenannten Spread gehandelt. Es können sowohl Long-CFDs als auch Short-CFDs gehandelt werden. Erstere gewinnen an Wert, je höher der Kurs steigt. Letztere werden wertvoller, wenn der Kurs sinkt.

Die Risiken, die Nebenwirkungen und die Möglichkeiten

symbol-95716_960_720Der Handel mit Differenzkontrakten wird im allgemeinen als sehr risikoreich eigestuft. Es durch den CFD-Handel möglich, mit nur einem geringen Kapitaleinsatz eins zu eins an den zugrunde liegenden Basiswerten zu partizipieren. Das heißt, Anleger können mit nur einem Bruchteil des normalen Kapitaleinsatzes von den vollen Kursbewegungen profitieren. Alle Faktoren, die die Kursentwicklung des Basiswertes beeinflussen, kommen im entsprechenden Kontrakt zum tragen. Es ist kein Wunder, dass Banken das Handeln mit Kontrakten nur erfahrenen und gut informierten Anlegern nahelegen.

Das Risiko und damit auch die Gewinnchancen werden noch zusätzlich durch den Hebel erhöht. Der Kapitaleinsatz im CFD-Handel wird Margin genannt und dient als Sicherheit für den Broker. Die Margin macht aber nur einen kleinen Teil des tatsächlichen Wertes des Basiswertes aus. Kauft man zum Beispiel für 1000 Euro ein Aktien-CFD bei der die Margin 10% ausmacht, dann bewegt man 10000 Euro an gehebeltem Kapital am Aktienmarkt. Gewinnt nun die Aktie an Punkten hinzu, so das die Aktie 50 Euro wertvoller wird, so wird der Kontrakt ebenfalls 50 Euro mehr wert sein (bei einem Long-CFD). Der Gewinn beträgt für den Aktionär 0,5%, während er für den CFD-Trader 5% beträgt.

Wie bereits gesagt, werden die hohen Gewinnchancen mit hohem Risiko erkauft. Natürlich werden auch die Verluste gehebelt. Da man aber nicht mit dem wirklichen Wert des Basiswertes spekuliert, sondern nur mit einem Bruchteil des Preises handelt, kann man schnell mehr Geld verlieren, als man als Margin hinterlegt hat. Für dieses Szenario gibt es eine Nachschusspflicht. Das heißt, wenn der Trader Verlust realisiert, die über dem Betrag der Margin liegen, muss er die restliche Verluste begleichen.

Warum sollte jemand dieses Risiko auf sich nehmen? Abgesehen von den Gewinnen bieten Differenzkontrakte noch die Möglichkeit auf Basiswerte zu spekulieren, auf die man normalerweise nicht spekulieren kann. Damit kann man Fachwissen in Bereichen anwenden und in Geld verwandeln, in die man ansonsten schlecht investieren kann. Beispiele für solche Bereiche sind Rohstoffe wie Kaffee, Öl oder Orangensaft. Diese Vielfalt an Basiswerten hängt damit zusammen, dass der CFD-Handel nicht an Börsen, sondern zwischen dem Trader und dem Broker stattfindet. Dabei bestimmt der Broker (in diesem zusammenhang auch Market Maker genannt) die Konditionen der Kontrakte. Daher ist die Wahl eines guten Brokers besonders wichtig für den Trader.

CFD Broker Vergleich – Worauf muss man achten?

moneyUm einen CFD Broker Vergleich durchzuführen sollte man auf folgende Punkte achten. Wie sieht die Trading Plattform aus und welche Features bietet sie? Aufgrund des Hebels werden Kontrakte sehr schnell gehandelt, schließlich will man das Risiko gering halten. Die Plattform sollte also kostenlose Realtimekurse anzeigen und das Traden direkt aus dem Chart ermöglichen. Leider werden Realtimekurse auch heute noch von einigen Brokern berechnet. Auch Orderzusätze wie Trailing-Stopps, Stopp-Loss-Orders, Limit-Orders oder Take-Profit-Orders sollten möglich sein.

Wie hoch ist die Auswahl an CFD-Produkten? Nicht jeder Trader braucht unbedingt eine große Auswahl, aber schaden tut sie auch nicht. Sicherlich ist dieser Punkt aber von der persönlichen Präferenz des Traders abhängig. Es werden schließlich nur die wenigsten Anleger auf Orangensaft spekulieren. Eine moderate Auswahl ist dennoch nicht zu vernachlässigen.

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  6. CMC Markets
  7. AVATrade
  8. Admiral Markets
  9. ayondo
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Wie hoch sind die Gebühren und Ausgleichszahlungen? Wichtige Gebühren sind die Gebühren für den Handel, pro Transaktion, die Haltekosten und die Mindesteinzahlungen. Es sollten sich auch die Ausgleichszahlungen für Over-Night Transaktionen genau angeschaut werden. Es kommt zwar nicht üblich, dass Differenzkontrakte lange gehalten werden, aber theoretisch ist es möglich. Bei dem Halten der Kontrakte nach Handelsschluss fallen aber Ausgleichszahlungen an, die sich je nach Broker unterscheiden.

Wie hoch ist der Spread? Auf die Spreads der einzelnen Basiswerte sollte ein Blick geworfen werden. Es muss in den meisten Fällen kein sehr genauer sein, da sich die Broker bei Aktien, Devisen und Rohstoffen nur geringfügig unterscheiden. Sollte man Futures handeln wollen, so sollte man genau nachprüfen. Hier kann es erhebliche Unterschiede geben. Aber auch die binären Optionen sowie die verschiedenen Forex Broker sollte man miteinander vergleichen, denn auch hier kann man erhebliche Unterschiede feststellen.

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